Die Geschichte der Stadt Lützen - Bauwerke - Erholung: Der Martzsch Park. Die bedeutendsten Bauwerke der Stadt und Gedenkstätten zu Gustav Adolf in der Verwaltungsgemeinschaft Lützen. Sitemap
Informationen zur geografischen Lage der Stadt L�tzen. Informationen zu wichtigen historischen Momenten der Stadt L�tzen. Informationen zu bedeutenden Bauwerken und Denkmalen der Stadt L�tzen. Bildungseinrichtungen und ihre Geschichte in der Stadt L�tzen. Der Wirtschaftsstandort L�tzen. Galerie von historischen Pers�nlichkeiten. Die Stiftungen an die Stadt L�tzen.
 
Bauwerke
 Schloss
 Museum im Schloss
 Rathaus
 Kirchen
 Historische Gaststätte
 Villa Planer
 Martzsch Park
 
Gustav II. Adolf
 Gedenkstätte
 Gedächtniskapelle
 Gustav-Adolf-Haus
 
 
 

Martzsch Park

Wildgehege im Martschpark - Hans Greschek 1969Der Martzsch - Park wurde früher Gustav - Adolf - Park genannt. Zunächst standen erst acht Pappeln um den Schwedenstein. Insgesamt sechs davon wurden in den Kriegsjahren (1803) entfernt. Als Ersatz dienten vier kleine Akazien. Hinzu kam dann die Errichtung eines Baldachins, dazu wurden die Bäume um den Stein gefällt. Jedoch pflanzte man Eichen, Eschen, Ahorn, Kiefern hinter die Gedenkstätte, somit gaben diese Bäume hinter den Baldachin einen würdigen Platz zum Gedenken an Gustav II. Adolf ab.

Die Bäume, welche von zahlreichen evangelischen Gemeinden der Stadt geschenkt wurden, bildeten einen kleinen Park. Im Jahre 1889 folgte ein weiterer Teil der Parkanlage. Dort wurden Laub- und Nadelhölzer eingepflanzt. Zur einer weiteren Vergrößerung kam es 1896, dazu wurden anschließende Feldgrundstücke aufgekauft. Als der Gutsbesitzer Karl Louis Martzsch aus Treben bei Nempitz (geboren 1830) am 16. September 1897 verstarb, erbte die Stadtverwaltung drei Viertel seines Vermögens. Mit diesem Geld sollte man, laut Testament, den 1837 angelegten Park an der Gedenkstätte erweitern.

Vom Geld des Spenders kaufte man Baumsetzlinge in Deutschland und Schweden und pflanzte sie ordnungsgemäß ein. Zur Erinnerung an den Stifter wurden zwei Gedenksteine, die sich am Wasserwerk und am Damwildgatter befinden, aufgestellt. Ebenfalls hat man den Park zum Matzsch Park umbenannt. Heute erinnert nicht nur der Park mit seinen vielen Bäumen und ein Wildtiergehege, die zwei Gedenksteine, sein Grab auf den Lützener Friedhof an ihn, sondern auch eine Stiftung (Martzsch - Stiftung).

Martzsch-Park: Nähe Gustav-Adolf-Gedenkstätte Martzsch-Park

Die Anlage des Parks erfolgte nach den Plänen von Forstmeister Westermeyer. Mit der Anpflanzung hat man im Herbst 1903 begonnen, wobei man zuvor im Sommer das gesamte Gelände umgepflügt hat, sowie gewalzt und mit Grassamen versehen hat. Der Ingenieur Hüschler legte die Wege an. Mit jedem Jahr wuchs der Park, so ist der Tierbestand im Jahr 1996 folgendermaßen: 4 Auerochsen; 6 Rothirsche; 5 Damwild weiß; 15 Damwild braun; 7 Schafe; 5 Mufflon; 3 Esel; 8 Ponys; 8 Hängebauchschweine; 5 Pfaue; 9 Ziegen; 1 Eichhörnchen; 18 Meerschweinchen; 3 Silberfasane; 4 Jagdfasane; 8 Hühner; 3 Rosella; 1 Hund; 2 Katzen. Im Januar 1997 fand man das einzige Eichhörnchen erschossen auf. Auch sogenannte "Fundhunde", aufgegriffene frei laufende Hunde, beherbergt der Park. Um den Verlust des Eichhörnchens zu decken, wurde für ein Frettchen - Pärchen ein Stall erbaut.


Der Martzsch - Park ist nicht nur für große, sondern auch für kleine Leute eine Attraktion. Für die Kinder gibt es einen großen Abenteuerspielplatz, einen Streichelzoo, eine Ponyreitbahn und eine Kindereisenbahn. Neben kulturellen Veranstaltungen wird der Park auch für sportliche Ereignisse genutzt.

Martzsch-Park: Futter Martzsch-Park: Kleintiere

Ein Besuch im Martzsch - Park, der heute 480 000 qm groß ist, ist kostenlos. Jedoch sieht man am Rande der Wege immer mal eine Spendenbox, wo man seine Anerkennung für die hervorragende Arbeit leisten kann.
Die Gesamtfläche teilt sich wie folgt auf:

Grünfläche 10 154 qm
Wege 9 416 qm
Wald 439 469 qm
Tiergehege 21 000 qm
Hecke 314 qm

Ein Besuch im Martzsch-Park mit seinem Tiergehege ist zu jeder Jahreszeit ein erholsames Erlebnis.

Wappen der Stadt Lützen.  (C) 2000 - 2017 www.jale-online.de - 748 Jahre - Stadt Lützen - Nutzungshinweise |  Impressum 

Banner 160x600