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Geografische Lage

Das Gebiet um Lützen liegt am südlichen Rand der Leipziger Tieflandsbucht und bildet den Übergang zum Thüringischen Triasplateau, dessen Bundsandsteinschichten bei Weissenfels zu Tage treten. Der Raum um Lützen stellt ein großes von Südwesten nach Nordosten sanft geneigtes Plateau dar, das mit Lützener Ebene bezeichnet wird.

Die einfache Oberfläche wird durch mehrere Saaleterrassen, die aus der Eiszeit stammen, bestimmt. Sie erhält lediglich eine geringe Modellierung durch einen etwas hervorragenden Buntsandsteinrücken in der Nähe von Merseburg und einer flachen, durchschnittlich 10 m hohen Endmoräne, die sich in sanften Bogen von Westen (Dehlitz) nach Nordosten zieht.


Vom Süden aus gesehen tritt die Dehlitz - Rückmarsdorfer - Endmoräne, entstanden in der Saaleeiszeit, besonders deutlich hervor, weil sich dicht an ihr das tief eingeschnittene Rippachtal hinzieht. Die Täler und Rinnen, entstanden durch die Saale und ihrer Hauptnebenbäche Ellerbach und Rippach, modellieren die Ebene besonders. Die vorwiegende Formation sind die Schichten des Pleistozäns, also der Eiszeit, die beinah die ganze Oberfläche bilden und die alten Gebirgsglieder fast überall verhüllen.

Unterer und mittlerer Buntsandstein tritt in wesentlichen an den Talflanken des Saaletals zu Tage. Der Löß (Lehm) überzieht große Teile der Umgebung. Er ist stark mit Humus angereichert und zum großen Teil in fruchtbare Lößschwarzerde umgewandelt. Wirtschaftliche Bedeutung hat neben Kiesen, Sanden und Tonen die Braunkohlen des Tertiärs. Abgebaut wird diese vor allen dingen im Raum Starsiedel / Domsen / Muschwitz / Hohenmölsen.

Bei der klimatischen Beurteilung muß man auf die leicht kontinentale Tönung hinweisen. Die jährliche durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 550 mm. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 8,9 °C.

Kennzeichnend für die Gegend sind das Überwiegen der Sommerniederschläge und die milden Winter.

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